Donnerstag, 23. Mai 2013

Pfingstferien für Yushka und Wolf - und für euch eine Vorschau!


Wolf und ich haben ein wunderbares Geschenk bekommen: Meine Eltern hüten für ein paar kostbare Tage unsere sechs Kinder und wir Eltern dürfen alleine in den Urlaub fahren... Oh, wie freuen wir uns (und wie sehr haben wir es nötig...)! Wir reisen nicht weit weg - eins der schönsten Hotels im Rheingau, das Schloss Reinhartshausen und der Rheinsteig erwarten uns... 


Und wenn es regnen sollte... ziehen wir eben Regenjacken an...
Und damit ich nicht völlig den Faden verliere, was ich euch noch alles so empfehlen wollte, kommt hier eine Vorschau auf die köstlichen Rezepte, die wir alle schon getestet und für blogreif befunden haben... Mit dabei ist auch der Rückblick auf die letzten beiden Geburtstage der Familie und auf ein paar schöne Frühlingstage...















Obstbaumblüte im Kraichgau...

















Clara findet einen Geocache...
















Spargel...


















Würziges spanisches Kartoffelomelette!
















Hausgemachte chinesische Nudeln und das passende Gericht dazu: Brokkoli, Rindfleisch und Erdnüsse mit Chinanudeln...



Lange Wanderungen hinaus aufs Feld - im Bollerwagen sitzt oder liegt unser Jüngster...
  














Ottolenghi! Was für eine Opulenz immer wieder! Ein phantastisches und sehr bekanntes Gericht aus seinem Buch Jerusalem: Das Fenchel-Huhn mit Clementinen...

















Oder seine unglaublich schön orientalisch gewürzten Hackbällchen mit Bohnen - ein wunderbares Frühlingsgericht! Dafür habe ich sogar das Gewürz Baharat selber hergestellt...

















Wir feiern: Mein kleiner Jonathan ist am 5.Mai drei Jahre alt geworden!


















Hausgemachte Croissants für ein festliches Geburtstagsfrühstück mit meinen Eltern...


















Ein mediterranes Fest: Tarte nach Yotam Ottolenghi... Meine Mutter ist überaus begeistert und ißt alles weg...







Natürlich auch: Blumenkohl-Granatapfel-Salat nach Yotam Ottolenghi!
















Und immer wieder auch Ausflüge in die blühende Landschaft...














Hähnchen Soffrito und Blumenkohl-Granatapfel-Salat in der Vorbereitung für ein Sonntagsessen - beides nach Yotam Ottolenghi...

















Mein Großer ist vierzehn geworden!!! Da gibt es einen leckeren Schoko-Bananen-Kranz und eine Erdbeer-Sahne-Torte...









Zum Mittagessen wünscht er sich Spanakopita...
















Und wieder und wieder koche ich nach Yotam Ottolenghi... Köstliches Shakshuka!!!



Was gefällt euch am besten?



Hoffenheims Abendsonne von unserem Balkon aus gesehen.

















Unser Dorf Hoffenheim - heute Abend werden wir hier alle vor dem Fernseher sitzen und das Relegationsspiel anschauen...









Donnerstag, 16. Mai 2013

Tarte mit karamellisiertem Knoblauch und Ziegenkäse: Yushka kocht Yotam VI































Die Köchin, die dieses Gericht für Yotam Ottolenghi getestet hatte, schrieb ihm, dies sei das köstlichste Rezept auf der ganzen Welt... 
Alle meine sechs Kinder mochten die Tarte sehr gern. Wolf und ich waren ebenfalls äußerst angetan.
Die Tarte schmeckt leicht süßlich, sehr ausgewogen und aromatisch. Alle Rezepte von Ottolenghi, die wir bisher ausprobiert haben, schmecken nicht nur außergewöhnlich gut, sondern sind auch hervorragend verträglich. 
Das Besondere an dieser Tarte ist sicher der karamellisierte Knoblauch, der durch die Zubereitung vollständig seine Strenge verliert und völlig anders schmeckt, als man es gewöhnt ist. 
Man serviert diese Tarte am besten mit einem einfachen grünen Salat angemacht mit etwas Essig und Öl, Salz und Pfeffer und - wer mag - mit einigen in Ringe geschnittenen Schalotten. 



Tarte mit karamellisiertem Knoblauch

Zutaten:
375g Blätterteig (vorzugsweise hausgemacht, ein vergleichsweise schnelles und gelingsicheres Rezept dazu findet ihr in meinem Bougatsa-Posting)
3 mittelgroße Knoblauchknollen, in Zehen zerlegt und geschält
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico-Essig
3/4 EL Zucker
1 TL gehackter Rosmarin
1 TL gehackter Thymian, plus einige Zweige zum Garnieren
Salz
120g weicher, cremiger Ziegenkäse
120g gereifter Ziegenhartkäse
2 Eier
100g Sahne
100g Crème fraîche
Schwarzer Pfeffer
Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Zubereitung:
Eine Tarteform von 22 bis 26 cm Durchmesser mit dem ausgerollten Blätterteig auslegen. Den Teig am Rand etwas überstehen lassen. Mit Backpapier abdecken, Hülsenfrüchte zum Blindbacken darauf geben und zwanzig Minuten kalt stellen. 

Backofen auf 180 vorheizen. Den Blätterteig fünfzehn Minuten blind vorbacken, dann Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und nochmals für fünf bis zehn Minuten backen, bis sich der Boden goldbraun gefärbt hat. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Während der Blätterteig im Ofen backt, kann man den karamellisierten Knoblauch zubereiten. Dazu blanchiert man die Zehen drei Minuten in reichlich kochendem Wasser, gießt sie ab und läßt sie abtropfen. Den Topf wieder trocken reiben, Zehen hineingeben und in einem Esslöffel Olivenöl bei hoher Temperatur zwei Minuten kräftig anbraten, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben.
Nun gießt man den Balsamico-Essig und 220 ml Wasser hinzu, läßt es aufkochen und dann zehn Minuten köcheln. Jetzt den Zucker, den gehackten Rosmarin, den Thymian und zwei Prisen Salz hinzufügen. Bei mittlerer Temperatur nun weitere zehn Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast ganz verdampft ist und die Knoblauchzehen von Karamellsirup überzogen sind. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. 


Beide Ziegenkäsesorten grob zerkleinern und auf den vorgebackenen Blätterteigboden streuen. Die Knoblauchzehen mit dem Sirup gleichmäßig auf den Käsestückchen verteilen.
Eier, Sahne, Crème fraîche, einen halben Teelöffel Salz und etwas schwarzen Pfeffer verrühren. Den Käse und den Knoblauch nun so mit der Eiersahne übergießen, daß Knoblauch und Käse noch teilweise herausragen.
Die Tarte nun bei 160 Grad im Ofen etwa 35 bis 40 Minuten goldbraun fertig backen. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen. 
Tarte mit Thymianzweiglein garnieren und mit einem grünen Salat warm (nicht heiß!) servieren.



















Freitag, 10. Mai 2013

Lemon Sirup Cake - Zitronen-Sirup-Kuchen vom Blech
















Von Sirup getränkte mediterran-ottolenghische Kuchen gehören zu den Favoriten in dieser Familie. Inzwischen fragen die Kinder bereits an Wochentagen nach, ob es denn nicht einen schönen Kuchen gebe, weil ich häufig einem spontanen Impuls folgend in die Küche springe und etwas backe. 
In diesem Haus lassen wir ja auch Eier und Mehl, Butter und Sahne, Zucker und Salz, Milch und Hefe, Zitronen und Äpfel niemals ausgehen! 
Was wäre ein schöner Frühsommertag bei uns ohne ein Stück frisch gebackenen Kuchens, ohne den Duft, der vorher so verlockend das ganze Haus durchzieht? So verlockend, daß man die kleineren Kinder immer wieder in die Küche schleichen sieht? 
Sie beobachten den Ofen ähnlich aufmerksam wie ich selber. Wann ist der Kuchen fertig, Mami? 
Und die Großen, die erschöpft von der Schule heimkommen, lassen sich erledigt auf der Terrasse am Tisch nieder und freuen sich über ein kaltes klares Wasser und ein Stück zitronigen Himmels. Einfach. Bescheiden. Herrlich gut. 
















Zitronen-Sirup-Kuchen vom Blech

Zutaten
Für den Teig:
400 g weiche Butter
600 g Mehl
1 Bio-Zitrone, Schalenabrieb davon (den Saft für den Sirup aufbewahren!)
350 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
8 Eier (Gr. M)
1/2 Päckchen Backpulver
150 g Crème fraîche

Für den Sirup:
100 g Zucker
Saft von einer Bio-Zitrone
1 Bio-Zitrone, in Scheiben geschnitten
150 ml Wasser

Zubereitung:
Ein tiefes Backblech fetten und ausmehlen. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. 

400 g Butter, 350 g Zucker, den Vanillezucker und eine Prise Salz cremig rühren. Die Zitronenschale unterrühren. Eier nach und nach einrühren. 600 g Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Crème fraîche in die Masse einrühren. Teig auf das Blech geben, glatt streichen und den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 25 Minuten bis zur Goldbräune backen. Wenn es so zu duften beginnt, daß die Kinder um die Küche wie Katzen um den heißen Brei herumstreichen, ist der Kuchen fertig gebacken...

Inzwischen für den Sirup die abgeschälte Zitrone auspressen und die andere in dünne Scheiben schneiden. 100 g Zucker, den Zitronensaft, das Wasser und die Zitronenscheiben aufkochen und einige Minuten köcheln lassen, bis ein Sirup entstanden ist. Vom Herd nehmen und die Zitronenscheiben herausnehmen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort mit der Hälfte des Sirups beträufeln. Etwas einziehen lassen, dann die zweite Hälfte des Sirups über den Kuchen geben. Die Zitronenscheiben dekorativ darauf verteilen und den Kuchen vollständig auskühlen lassen. 

Mit einem Espresso und einem Glas kalten klaren Wassers servieren.