Schweizer Nußtaler und Pistazienmacarons









Jetzt geht es los! Wenn selbst Robert anfängt zu backen - allerdings bäckt er seit vielen Jahren mit Frau L. in einem bewährten Team und hat sich bei ihr offenbar vom Handlanger zum Meister hochgearbeitet - ist es höchste Eisenbahn, auch endlich loszulegen und für einen gefüllten Plätzchenteller am ersten Adventssonntag zu sorgen!
Und da ich mich in den letzten Tagen an meinen ersten Macarons versucht habe (jaaa, weiß ich, daß alle anderen das schon mal gemacht haben: Is mir doch vollkommen wurscht! Ich wollt's eben auch mal probieren!), hatte ich Eidotter, ganze vier Stück, übrig.
Und daraus habe ich für die Kinder einen Teig bereitet. Ziemlich mürbe allerdings, dieser Teig. So mürbe, daß ich selbst ihn ausrollen mußte, weil er bei den Versuchen der Kinder in seine Bestandteile zerfallen wollte...
Aber: Das Ausstechen ging recht gut und so wurde fleißig stundenlang ausgestochen, während Mama ein Blech nach dem anderen in den Ofen und wieder raus zog. Und sie zergehen auf der Zunge, diese Schweizer Nußtaler! Obwohl wir keine Taler gebacken haben, sondern Sterne, Herzen, Monde und Klee.


Weihnachtsbäckerei aus dem Hölker Verlag


Das Rezept habe ich in meinem alten und wunderbar zweifarbig gedruckten Weihnachtsbackbuch gefunden - es verlangt drei Eigelb. Na gut!

Schweizer Nußtaler

Zutaten
250 g Butter
100 g gehackte Nüsse
125 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
3 Eigelb
375 g Mehl
125 g Speisestärke

Zubereitung

Die Hälfte der Butter in einer Pfanne zerlassen. Gehackte Nüsse darin rösten. Zum Auskühlen beiseite stellen. Die restliche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eigelb unterrühren. Mehl und Stärke mischen und die ausgekühlte Nußbutter einarbeiten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 
Zwei Stunden kühl stellen. Etwa 1/2 cm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen (es sollten eigentlich verschiedene runde Formen sein, aber man kann natürlich auch beliebig variieren).
Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa zehn Minuten hell abbacken. Einige Tropfen Rum- oder Arrakaroma sorgen für interessante Geschmacksnuancen. 

Ich habe den Teig ohne Nuance gebacken. Pur. Nussig. Mürb.
Wem das zu puristisch ist, der kann ein wenig Vanillezucker oder Puderzucker obenauf streuen. Sieht toll aus und schmeckt saftiger. Ich könnte mir auch eine leichte zitronige Glasur vorstellen... aber bei uns gehen sie so pur weg wie warme Semmeln!

Schweizer Nußsterne

5 Süßigkeiten:

  1. Sterne gefallen mir auch besser als Taler ;-)

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  2. Meine eigentliche Errungenschaft waren eh die Macarons... Die Schweizer Nusstaler sind eigentlich nur entstanden, weil ich das Eigelb nicht verwerfen wollte... Aber Deine schönen Zitronensonnen stehen auch schon auf der Liste!

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  3. Sehen sehr sehr lecker aus. Habe heute auch angefangen...bin leider krank da ist es echt anstrengend vor dem heißen Ofen zu stehen :-)
    Verfolge deinen Blog jetzt schon ein paar Wochen und bin echt begeistert.

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  4. Also ich hab auch noch keine Macarons gebacken... aber auch ich will es testen. Und dein Plätzchen-Rezept werde ich bestimmt auch in der Weihnachtszeit ausprobieren, hört sich nämlich lecker an und ich mag sie so schlicht. Liebe Grüße von Annett

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  5. Freue mich, wenn Ihr Lust bekommt, was zu backen... Dann weiß ich wenigstens, wofür ich mir hier die ganze Mühe mache! Bei uns waren heute die Weihnachtswichtel und haben den gemeinsamen Adevntskalender für die Kinder schon mal gebastelt und hingehängt... PUH! Gut, dass sie auch alles dokumentiert haben... Da kann ich Euch demnächst Fotos von den Tütchen zeigen (meine Sophie hat gebastelt und ich hab sie aufgehängt...).

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Was ist los bei Euch? Lest Ihr noch? Oder seid Ihr schon in der Küche?

 

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