Griechische Hühnersuppe - Kotosoupa avgolemono

Montag, Januar 13, 2014


Hühnersuppe gilt als heilend und stärkend. Eine solche Suppe, im neblig trüben Einerlei des Winters gekocht, wärmt Körper und Seele. Was also lag näher, als in unserer griechischen Woche diese so wunderbar einfache und wohlschmeckende Hühnersuppe zu kochen?! 
Und obwohl ich einen großen Topf voll von dieser herrlichen Suppe gekocht hatte, war schon am selben Abend nichts mehr übrig. So konnte ich nicht einmal mehr schöne Fotos machen - das Licht war trüb und ich wollte es eigentlich andertags noch einmal versuchen. Aber: Wolf hatte bereits alles aufgegessen. Das ist eine so herrliche Suppe, mein Schatz, gestand er mir, ich konnte einfach nicht widerstehen...


Griechische Hühnersuppe - Kotosoupa avgolemono
(Quelle: Likidis-Königsfeld: Küchen der Welt. Griechenland. GU)

Zutaten: 
(für 4 Personen - für uns Acht hat es auch gereicht)
1 Huhn, küchenfertig zubereitet, etwa 1,2 kg
Salz
1 Lorbeerblatt
200 g Möhren
1 Zwiebel
1 dünne Stange Lauch (statt dessen geht auch 1 Stück Petersilienwurzel und 1 Stück Knollensellerie)
1 Stange Bleichsellerie
120 g Langkornreis
schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
2 Eier
Saft von einer Zitrone
1/2 Bund Petersilie

Zubereitungszeit: 30 Minuten
Garzeit: 1 1/2 Stunden

Zubereitung: 
Das Huhn unter fließendem Wasser abspülen und in einen großen Topf legen. Das Lorbeerblatt, etwas Salz und 1 1/2 Liter kaltes Wasser hinzugeben und zum Kochen bringen. Den entstehenden Schaum abschöpfen und das Huhn bei schwacher Hitze mit Deckel eine Stunde garen. 

Das Gemüse putzen und klein schneiden (im Thermomix 5 - 10 Sek./Stufe 5 - die Möhren aber per Hand würfeln, das sieht feiner aus). Den Reis abspülen. 

Das Huhn aus der Brühe nehmen und etwas abkühlen lassen, dann das Fleisch ablösen und in mundgerechte Stücke teilen. Währenddessen das Gemüse und den Reis in der Brühe etwa 25 Minuten garen. Das Hühnerfleisch hinzugeben und die Suppe vom Feuer nehmen. Ich habe sie noch mit einem halben Liter Wasser gestreckt und kräftig mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. 

Die Eier mit dem Zitronensaft verquirlen  (avgolemono = Ei und Zitrone) und unter die leicht abgekühlte Suppe ziehen. Nochmals wieder etwas erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen, sonst gerinnt sie. 

Die gewaschene und gehackte Petersilie über die Suppe streuen und mit frischem Weißbrot servieren. 

Kali Orexi! Guten Appetit!

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  1. Die Suppe wäre bei meinem Mann (großer Suppen-Liebhaber) auch blitzschnell verschwunden ;-) Um ihm (und mir ;-)) eine Freude zu machen, kommt sie hier in Kürze in den Topf!

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    1. Das freut mich sehr, Petra! Ich hoffe, daß es Euch genau so gut schmecken wird wie uns!

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  2. Das ist eine meiner allerliebsten Suppen, da wäre hier sicherlich auch nichts übrig geblieben. Hühnersuppe allein ist schon eine Wohltat - aber dann noch diese Zitronensauce, herrlich. Die Sauce mache ich ohnehin gerne zu allem Möglichen, die ist einfach wunderbar.

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    1. Dem ist nichts hinzuzufügen, liebe Susanne! :) GLG, Yushka

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  3. Da hätte ich auch zugeschlagen, ich kann Wolf verstehen ;-)
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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    1. Ist ja ganz einfach zu machen... ;)
      LG zurück!

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  4. Liebe Yushka! Schon wieder so ein tolles Rezept! Dank dir bin ich derzeit im Backwahn!:-) Nochmal lieben Dank für den Hinweis, dass man den Teig auch kalt führen kann. Ich kannte das bisher nur von den "Schweizer Bürli". Habe mich aber nie näher damit beschäftigt. Das kalte Führen passt wesentlich besser in meinen Ablauf und so sind in den letzten Tagen schon Zöpfe, Morgenmuffelchen, Bürlis, Roggenbrötchen und Brot entstanden. Frierst du den (kaltgeführten) Teig eigentlich auch ein? Wenn ja, wie muss ich vorgehen? Ich habe leider im Netz nichts wirklich brauchbares gefunden. Lieben Dank im Voraus für deine Antwort!

    Durch Zufall bin ich übrigens über eine Maiscremesuppe von H. Stromberg für Thermomix gestolpert (zu finden auf der HP oder Rezeptwelt). Gruß auch an Joanna! Ich habe sie für uns allerdings vegan mit Hafersahne zubereitet, weniger Meersalz genommen und nur dezent Paprika verwendet wg. der Kinder. Sehr schnell und unkompliziert.

    Ganz Liebe Grüße, Claudia

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    1. Finde ich toll, dass Dich jetzt der Backwahn gepackt hat! Ich habe auch wieder Entsetzliches über die Strategien der Backwarenindustrie gelesen (Tierhaare, Menschenhaare, Federn als Grundstoffe für Zusatzstoffe, die in die Brote kommen!!!) und habe gleich wieder ein neues Brot angesetzt. Ich kann wirklich nirgendwo mehr anständiges Brot kaufen!
      Du kannst Hefeteig einfrieren. Dafür bereitest Du ihn zu, formst ihn zu einem Rechteck und frierst ihn direkt (ohne ihn gehen zu lassen!) mit etwas Mehl bestäubt und in Frischhaltefolie oder in einen Gefrierbeutel gewickelt ein. Hält sich etwa sechs Monate. Auftauen kannst Du ihn dann über Nacht im Kühlschrank oder mit einem Tuch abgedeckt in einer Schüssel.
      Ich will Joanna eh mal wieder anrufen, da kann ich ihr gerne einen Gruß ausrichten... :)
      LG, Yushka

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    2. Igitt! - Genau, let´s go back to the roots:-) Super, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Du bist ein echter Schatz! Wann ist der Teig dann "ready for the oven"? Lass´ ich ihn dann einfach wieder kalt gehen, nachdem er aufgetaut ist? Hihi, Joanna! Hast du schon das Neueste gelesen? LG, C.

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    3. Wenn er aufgetaut ist, sollte er genauso behandelt werden wie frischer Teig. Theoretisch müsste es auch möglich sein, bereits fertig gelegte Teiglinge einzufrieren, sie aufzutauen und sie dann über Nacht kalt gehen zu lassen und am nächsten Morgen muss man nur noch wie gehabt backen. Hab ich aber noch nie gemacht - ich backe eigentlich immer mit frischem Teig.
      Ich war heute schon meinen Großeinkauf machen, mein Ältester liegt mit Fieber im Bett und ich backe das täglich Brot... - hatte also leider noch keine Zeit für Joanna... :)

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  5. Antworten
    1. Du könntest sie kochen! Ich koche sie morgen auch wieder...

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