Christmas Cookie Club: 19. Türchen - Ingwertaler von Dynamite Cakes

Köstliche Ingwertaler

Hallo liebe Sugarprincess-Leser,

ich freu mich sehr, dass ich, Franzi, wieder bei Euch sein darf. Und heute sogar in besonderer Mission: Ich darf Euch zeigen, was sich hinter Türchen Nr. 19 versteckt. 
So viele schöne weihnachtliche Rezepte sind hier im Christmas Cookie Club schon zusammen gekommen, und von mir gibt es heute ein ganz schnelles und wärmendes Cookie-Rezept. 
Ich habe euch Ingwer-Taler mitgebracht.

Früher bei meinen Großeltern gab es immer eine Tüte voll mit Biskuittalern. Kennt Ihr die? Bestimmt. Ich habe sie geliebt. Sie waren so schön rund und klein, dass sie ganz schnell im Mund verschwanden. Leider hat die Tüte immer sehr geraschelt, so dass man nie heimlich ein paar der Taler stibitzen konnte. Als ich die Ingwer-Taler gemacht habe, musste ich sehr an die damalige Zeit denken. Ich muss immer noch darüber lächeln, dass mir mein Opa immer ein bis zwei Taler zugesteckt hatte – ganz heimlich. Das war halt so eine Sache nur zwischen uns. Und dem Hund. Der hat alles mitbekommen. Natürlich fiel ein Taler auch immer runter. Für den Hund. Und natürlich haben das alle mitbekommen. Heute weiß ich das, aber damals war es so ein wunderbares Geheimnis nur zwischen meinem Opa und mir. Hach.

Für meine Biskuit-Taler benutze ich frischen Ingwer. Ich mag diese leichte Schärfe zusammen mit dem süßen Biskuit. Ingwer ist ein idealer Begleiter im Winter. Es regt das Immunsystem und den Kreislauf an, und wärmt so den Körper von innen. Gerade richtig, wenn es draußen immer kälter wird.
  
Vorbereitung:
Für die Ingwer-Taler braucht ihr einen Spritzbeutel. Die untere Ecke einfach abschneiden (ca. 0,5 Zentimeter oder eine 7er Spritztülle benutzen). Wahlweise geht auch so eine Klarsichttüte, die man zum Einfrieren von allerlei Sachen benutzen kann. Da macht man den Teig dann rein, und schneidet einfach eine Tütenecke ab. Nicht zu viel. Ein kleines Loch reicht. Und schon hat man einen wunderbaren provisorischen Spritzbeutel.
Ein Backblech mit Backpapier belegen, und den Ofen auf 175°C vorheizen. Ich habe mit zwei Backblechen im Wechsel gearbeitet. Das hat sich bei den Talern sehr gut gemacht.

Zutaten für ca. 60 Taler:
100 g Puderzucker (gesiebt)
150 g weiche Butter
40 g frischer Ingwer (Gemüseabteilung Supermarkt oder Asienladen)
1 Ei (Größe M)
2 EL Milch (~30ml)
1 Prise Salz
150 g Mehl
Optional: ½ Tl Anis (ganz, bzw. grob gemörsert)

Zubereitung:
1. Den Puderzucker und die Butter mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine schaumig schlagen. Das dauert ein wenig.
2. In der Zwischenzeit die Schale vom Ingwer entfernen. Dafür mit einem Löffel einfach die Rinde abschaben. Dreiviertel des so geschälten Ingwers fein reiben, das restliche Viertel mit einem Messer klein hacken.
3. Den Ingwer zusammen mit dem Ei, den 2 EL Milch und der Prise Salz in einem Schälchen verrühren. Das Gemisch zu der Zucker-Butter-Mischung geben und alles mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine vermengen.
4. Die Geschwindigkeit des Rührers etwas runterdrehen und nach und nach das Mehl dazugeben und verrühren. Wer möchte, kann nun das Anis dazugeben und unterrühren. Es entsteht ein sehr weicher Teig.
5. Die fertige Teigmischung in den vorbereiteten Spritzbeutel geben und auf das Backblech kleine runde Taler (Kreise) spritzen. Zwischen den Talern etwas Platz lassen, da der Teig aufgrund des hohen Butteranteils die Form verliert und in die Breite geht. (Wer keinen Beutel hat, kann auch kleine Kugeln formen und sie mit Abstand auf dem Blech verteilen – im Backofen werden sie zu Talern.)
6. Das Backblech mit den Talern in den auf 175°C vorgeheizten Backofen geben und ca. 8 Minuten backen lassen. In der Zwischenzeit kann ein zweites Blech vorbereitet werden.
7. Nach 8 Minuten das Blech aus dem Ofen nehmen und das Backpapier mitsamt den Talern vom Backblech direkt auf ein Kühlgitter oder die Arbeitsfläche ziehen. Die Taler sind jetzt noch sehr weich. Wenn sie ausgekühlt sind, sind sie fester.
8. Die Taler nach dem Abkühlen zum Aufbewahren in eine Keksdose geben. Sie sind ca. 10 Tage lang haltbar.

Schokoladige Ingwertatzen

Wer möchte, kann auch ca. 5cm lange Teigstränge auf das Backblech spritzen. Auch hier wieder etwas Abstand lassen. Beim Backen entstehen so längliche Tatzen, die man nach dem Auskühlen in flüssige Schokolade tunken kann. Ingwer und Schokolade ist eine sehr schöne Kombination – süß und scharf.

Eure Franzi

***

Snief. Sooo herzig, deine Geschichte mit dir, dem Opa und dem Hundchen. Heul. Ganz arg süß, liebe Franziska! Vielen lieben Dank für dieses wunderbare Rezept und deine schönen Fotos. Ich finde, man kann die Zartheit der Taler vom Foto schmecken. Wunderbar. Ich bin wie immer gleich in der Küche. Aber zuerst brauche ich ein Taschentuch...

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2 Süßigkeiten:

  1. Ach, das wollte ich jetzt nicht, dich zum Schluchzen bringen <3 Ich habe nur gute Erinnerungen und denke immer mit einem Lächeln an die schöne Zeit zurück, und freue mich, dass meine Großeltern in solchen Situationen sehr nah bei mir sind :-)

    Ich danke dir, dass ich wieder bei dir sein durfte.
    Liebste Grüße, Franzi

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