Sommerliche Tiramisu-Torte mit Blüten aus Buttercreme: Sonnenblumen, Rosen, Hortensien, Himmelsschlüssel und Vergissmeinnicht - Videotutorial

Sommerliche Tiramisu-Torte mit Blüten aus Buttercreme: Sonnenblumen, Rosen, Hortensien, Himmelsschlüssel und Vergissmeinnicht - Videotutorial

In diesem umfangreichen Tutorial stelle ich euch meine Tiramisu-Sommertorte mit einem Meer aus Buttercreme-Blüten vor - ganz gewiß der ultimative Hingucker auf einer festlichen Sommerhochzeit, einem runden Geburtstag oder einem großen rauschenden Sommerfest. In dem Video, das ich für euch bei der Entstehung der Torte gedreht habe, zeige ich euch Schritt für Schritt, wie die Torte entsteht und wie die Blüten gespritzt und schließlich auf die Torte dekoriert werden.

Sommerliche Tiramisu-Torte mit Blüten aus Buttercreme: Sonnenblumen, Rosen, Hortensien, Himmelsschlüssel und Vergissmeinnicht - Videotutorial

Sommerliche Tiramisu-Torte mit Blütenmeer: Sonnenblumen, Rosen, Hortensien, Himmelsschlüssel und Vergissmeinnicht

Zur Herstellung dieses doppelstöckigen sommerlichen Blütenwunders benötigt man etwa zwei bis drei Tage Zeit - je nachdem, wieviel Zeit man an den einzelnen Tagen zur Verfügung hat. 
Für das Projekt werden zwei Tortenrohlinge von 20 und 15 cm Durchmesser und je etwa 9 bis 10 cm Höhe hergestellt. Diese werden mit einer köstlichen Tiramisu-Creme gefüllt, mit Buttercreme umhüllt und mit sommerlichen Blüten aus Buttercreme verziert. Alle wichtigen Rezepte und Werkzeuge, die für diese Torte nötig sind, findet ihr in der Rezeptübersicht ganz unten - wie immer zum Ausdrucken über den Print Friendly Button rechts unter diesem Posting und auch ohne die Bilder möglich.
Für dieses Projekt habe ich zwei Mal das Rezept für meinen Biskuitboden gebacken. Ein Tutorial, wie man Biskuit richtig bäckt und alle Tipps und Tricks dazu, gibt es auf meinem YouTube Kanal
Für die obere Torte habe ich die Biskuitmasse mit Orangenschalenabrieb und für die untere Torte mit dem Mark einer Vanilleschote aromatisiert. 
Für die Füllung der beiden Torten habe ich jeweils eine Tiramisu-Creme in zwei Varianten zubereitet: Die obere Torte besticht durch eine feine Orangennote, während die untere wie das klassische Tiramisu nach himmlischen Kaffee- und Mandelaromen schmeckt.

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Zur Vorgehensweise/ Planung der Torte: 

Die fertig gebackenen Biskuit-Böden müssen vollständig auskühlen und am besten eine Nacht in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank verbringen, damit sie sich am nächsten Tag möglichst krümelfrei schneiden lassen.

Ich backe also am ersten Tag meine Böden, lasse sie auskühlen und stelle sie kalt.
Am zweiten Tag bereite ich die Cremes für die Füllung zu, schneide die Böden mehrfach durch, tränke sie mit Kaffee bzw. Orangensaft und dem jeweiligen Likör und fülle sie mit den zubereiteten Cremes. Ich habe bei der oberen Torte noch eine Himbeermarmelade auf die Böden gestrichen - so war dies eine richtig schön fruchtige Variante. Möglich ist aber auch jede andere Marmelade oder Fruchtcreme.   

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Nach dem Füllen sollten die beiden Torten wieder mindestens vier Stunden kalt stehen, damit man später die Crumb Coat (Krümelkruste) problemlos auftragen kann und die Torte nicht in sich verrutscht.
Nach der Kühlung streiche ich die Torten ringsherum einmal dünn und schon möglichst glatt ein, um die Krümel zu binden. Nach diesem Schritt sollten beide Torten wieder für mindestens eine halbe Stunde in die Kühlung, damit sie überkrusten können.  

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Tipp: Ab hier könnt ihr die Entstehung der Torte im Video mit verfolgen: Ich zeige dort das glatte Einstreichen der Rohlinge, natürlich auch, wie die einzelnen Blüten gespritzt werden und wie ich die Torte dann mit den fertigen Blüten dekoriere.




Jetzt können beide Rohlinge mit einer zweiten Schicht Creme eingestrichen werden - dazu habe ich bei dieser Torte die echte amerikanische Buttercreme verwendet - in einer relativ dünnen Schicht. Ihr könnt selbstverständlich auch eine Swiss Meringue Cream oder eine andere Creme eurer Wahl verwenden. Allerdings benötigt die Herstellung anderer Cremes weit mehr Zeit und von der Süße her unterscheiden sie sich nicht wirklich von der amerikanischen Creme. Einzig das Mundgefühl ist etwas anders. Ihr solltet für die amerikanische Creme nur die allerbeste Butter und besten gesiebten Puderzucker verwenden - das ist bei nur zwei Zutaten besonders entscheidend.

Als Creme zum Spritzen der Rosen habe ich eben diese amerikanische Buttercreme verwendet. Sie ist so schnell zubereitet, dass ihr sie nach Belieben immer wieder nachmachen könnt, falls ihr doch mehr benötigt als hier angegeben (wer vorher viel üben muss, darf sich etwas mehr mit Puderzucker und Butter bevorraten). Ihr braucht diese Creme erst an dem Tag, an dem ihr die Torte verziert. Sie ist in zehn bis fünfzehn Minuten hergestellt und sofort einsatzbereit.

Das Cake Board habe ich mit pastellgrüner Buttercreme und mithilfe einer Palette bestrichen. Mit der Palette lässt sich dabei auch eine schöne Struktur erzielen. 

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Die zweite Schicht  auf den Rohlingen ist die finale Schicht und sollte daher so glatt und so gerade wie möglich aufgetragen werden. Schaut euch dazu gerne auch meine anderen Torten-Tutorials auf YouTube an - ich zeige dort immer wieder, wie man Torten mit Palette und Teigkarte gerade abzieht. Wie nach jedem Schritt sollten die Torten jedoch auch nach dem Auftragen der finalen Schicht gut gekühlt werden, damit sie überkrusten und in sich stabil genug sind, um sie dann zu stapeln. Nach dem Überkrusten kontrolliere ich gerne mit einer kleinen Wasserwaage, ob die Torte wirklich gerade ist und kann gegebenenfalls noch ein letztes Mal korrigieren.

Die untere Torte wird mit drei oder vier Tortendübeln versehen. Ich habe dafür Strohhalme bereit gelegt und sie in der Höhe der unteren Torte zurecht geschnitten. Strohhalme sind für dieses Projekt völlig ausreichend, weil es sich hier ja um recht leichte Biskuit-Torten handelt. Für schwerere Torten, besonders für Torten, die mit Fondant eingedeckt werden sollen, empfiehlt es sich allerdings, richtige Tortendübel aus Plastik oder Holz zu kaufen, die es im Spezialfachhandel bzw. im Internet zu kaufen gibt. 

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Für die Blüten bereitet ihr euch nun zwei Mal das Rezept für die amerikanische Buttercreme zu und färbt sie in den Farben ein, die ihr später benutzen wollt. Da die Lebensmittelfarben nach einigen Stunden anziehen, solltet ihr die Creme frühzeitig und etwas weniger stark färben, als ihr sie dann am Schluss haben wollt.

Ich habe folgende Farbkombinationen hergerichtet: 
Hellbraun, braun und sonnengelb für die Sonnenblumen, etwas gelb auch für die größeren Rosen, 
zartrosa für die kleineren Rosen und einige der Hortensien, hellgrün und dunkelgrün für das Blattwerk, weiß für verschiedene finale Strichlein und Punkte, hellblau für die Hortensien (möglich ist auch ein two-tone-icing in weiß-hellblau oder weiß-rosa), dunkelblau für die Stempel der Hortensien, für die Vergissmeinnicht und die Himmelsschlüssel und wollweiß für die Baumwolle an den Ästchen, die ich mit dem Rest der dunkelbraunen Creme für die Sonnenblumen gespritzt habe.

Legt euch für das Spritzen der Blüten genügend Spritzbeutel, Adapter und die entsprechenden Tüllen zurecht. Ferner benötigt ihr evtl. eine kleine Palette zum Überheben der Blüten, eine Menge keiner Quadrate aus Backpapier, um die Blüten darauf zu spritzen und natürlich den Blumennagel selber.

Ihr benötigt außerdem folgende Spritztüllen:

Sonnenblumen (ca. 12 Stück): 
Blatt-Tülle 352 für die gelben Blütenblätter
Lochtülle Nr. 2 für das helle Braun
Lochtülle Nr. 1 für das dunklere Braun

Rosen (ca. 3 große gelbe Rosen und ca. 4 kleinere zartrosa Rosen): 
Rosentülle Nr. 104 (für die großen gelben Rosen)
Rosentülle Nr. 103 (für die kleineren rosa Rosen)

Hortensien: 
Rosentülle Nr. 103 (ich hatte two-tone-icing in hellblau-weiß und rosa-weiß)

Himmelsschlüssel (Himmelsherold): 
Gebogene Tülle Nr. 59 oder 57 R

Vergissmeinnicht:
Gebogene Tülle Nr. 59 (dunkelblau)

Ästchen: 
Lochtülle Nr. 1 mit dem Rest des dunklen Brauns

Baumwolle: 
Lochtülle Nr. 3 mit der reinen Buttercreme

Blätter: 
verschiedene Blatt-Tüllen nach Belieben

Alle Blüten müssen nach dem Aufspritzen so lange kalt gestellt werden, bis sie hart sind und sich leicht auf der Torte anbringen lassen. Für das Kühlen sollte man mindestens eine halbe Stunde einplanen.

Herstellung der Blüten: 

Sonnenblumen: 
Für die Sonnenblumen spritzt ihr mit der Blatt-Tülle und sonnengelber Creme zwei Ringe aus Blütenblättern, wie im Video-Tutorial gezeigt. Ins Innere dieser beiden Ringe spritzt ihr mit kleiner Lochtülle nun erst zwei Reihen Tupfen mit hellbrauner Creme, dann füllt ihr den Rest mit dunkelbrauner Creme aus, so dass die Mitte der Blüte entsteht. Ihr müsst also in der Mitte genug Platz lassen, damit dort noch die Blütenmitte überhaupt hinein passt.    

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Rosen: 
Für die Rosen spritzt ihr euch zunächst einen Kegel aus Buttercreme, den ihr dann mit den Blütenblättern umhüllt. Wichtig ist dabei, dass die ersten Blätter sehr eng um den Kegel gespritzt werden - das erste Blatt sollte ganz darum herum laufen und es sollte am Schluss nur eine kleine Öffnung nach oben hin zu sehen sein. Die weiteren Blütenblätter werden nun immer wie kleine Regenbögen um das erste gespritzt. Je nach Öffnung der Blüte kippt man die Tülle mehr nach innen bzw. für die äußeren Blätter mehr nach außen. Das dicke Ende der Tülle ist immer unten.  

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Two-Tone-Effekt: 
Wenn ihr zweifarbige Buttercreme verwenden wollt, solltet ihr vor dem Füllen des Beutels festlegen, welche Farbe ihr gerne wo hättet. Für Two-Tone-Rosen oder andere Two-Tone-Blüten empfiehlt es sich festzulegen, wo die dunklere Farbe in den Beutel gestrichen werden soll und wo die hellere - das dickere Ende der Tülle dient euch dabei zur Orientierung. Wollt ihr also die dunklere Farbe unten an den Blättern haben, streicht ihr die Farbe so in den Beutel, dass sie am dicken Hüllenende austritt. Somit wäre der Rest des Beutels mit hellerer Creme zu füllen, die dann entsprechend den Blütenrand bildet.

Hortensien: 
Für die Hortensien spritzt ihr drei- oder vierblättrige größere Blüten, wie im Video gezeigt. Hortensien treten in Blütenansammlungen auf - daher könnt ihr gleich mehrere übereinander spritzen. Wenn ihr sie einzeln setzen wollt, solltet ihr beachten, dass botanisch gesehen die Hortensien vierblättrig sind - einzeln gesetzte Exemplare sollten also vier Blätter haben. Bei den Hortensienansammlungen ist das nicht so wichtig, da man es nicht wirklich sehen kann, welche Blüte wie viele Blätter hat.
In die Mitte jeder Blüte setzt ihr aus dunkelblauer (hellblaue Hortensien) bzw. weißer Creme (rosa Hortensien) je eine Perle mit kleiner Lochtülle Nr. 1 oder Nr. 2.

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Himmelsschlüssel: 
Die Himmelsschlüssel sind kleine, niedliche Blümchen mit vier oder fünf Blättchen aus mittelblauer Creme, die mit einer leichten Höhlung gespritzt werden. Die Tülle muss dazu etwas senkrechter gehalten werden. Da es sehr schwer zu erklären wäre, wie das genau funktioniert, schaut euch dazu bitte ebenfalls den passenden Abschnitt im Video an. Die Mitte dieser Blümchen wird wieder mit einer kleinen Perle aus weißer Creme (Lochtülle Nr. 1 oder 2) verziert.  

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Vergissmeinnicht: 
Die Vergissmeinnicht werden mit der Tülle, die ihr für die Himmelsschlüssel benutzt habt, gespritzt. Dabei zieht ihr die Blätter aber größer und haltet die Tülle flacher. Sie bestehen aus fünf Blütenblättern und haben eine Mitte aus weißer, gelber und schwarzer Creme.
Ich habe die Blüten vereinfacht und nur die weißen Striche, die von der Mitte aus in die Mitte jeden Blütenblattes führen, gezogen. Wenn ihr die Blütenmitte spritzen wollt, nehmt einfach noch etwas gelbe und dunkelbraune Creme und spritzt damit die dunkle Mitte (Perle spritzen) und den gelben Ring drumherum - für beides empfehle ich eine Lochtülle Nummer 1 oder 2.
   
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Äste und Baumwollpuschel: 
Für die Ästchen spritzt ihr mit einer kleinen Lochtülle einfach direkt auf die Torte. Die Baumwollpuschel lassen sich dann leicht mit einer größeren Lochtülle  (ich hatte die Nr. 3) direkt auch an die Ästchen spritzen. Ich habe dafür die Buttercreme pur verwendet - das ist genau die Farbe, die man dafür benötigt.

Blattwerk: 
Für die Blätter nehmt ihr euch verschiedene Blatt-Tüllen eurer Wahl und spritzt Blätter in verschiedenen Farben direkt an die Blüten auf der Torte - diese Arbeit erfolgt demnach erst ganz am Schluss. Durch geringeren oder größeren Druck auf den Beutel erhaltet ihr kleinere oder größere Blätter. Auch ein Two-Tone-Effekt wäre hier zusätzlich möglich.

Alle Blüten werden nach guter Kühlung mit etwas Buttercreme als Kleber an der Torte angebracht. Dabei können die Blüten nach Belieben arrangiert werden - ich habe mich hier um eine möglichst natürliche und harmonische Verteilung der Blüten bemüht, aber es sind natürlich auch symmetrische, kranzartige oder nur punktuelle Verteilungen der Blüten möglich.

Ich wünsche viel Freude bei der Zubereitung dieser zauberhaften Sommertorte und stehe für Fragen sowohl auf meinem Blog, als auch auf YouTube jederzeit zur Verfügung. 

Süße Grüße, 
Yushka 

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Rezeptübersicht für die doppelstöckige Tiramisu-Torte, Böden mit 15 und 20 cm Durchmesser: 

Dieses Rezept muss für die Torte zwei Mal gebacken werden und reicht für 2 mal 15 cm Durchmesser Boden und 2 mal 20 cm Durchmesser Boden.


Zutaten: 
6 Eier, Größe M
1 Prise Salz
160 g Feinzucker
1 EL Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote
240 g Mehl 
1 TL Backpulver
für die obere Torte zusätzlich: Abrieb einer Bio-Orange

Zubereitung: 
Den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Eine Backform von 26 cm Durchmesser am Boden fetten und mit Backpapier auslegen. 
Die Ränder nicht fetten, damit die Masse gut an den Wänden der Form hochklettern kann.
Die Eier trennen und die Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und steif schlagen. 
Zucker und Vanillezucker hinzugeben und etwa 2 Minuten weiter schlagen, bis die Masse glänzt.
Die Küchenmaschine auf niedriger Geschwindigkeit laufen lassen und die Eigelbe nacheinander unterrühren.
Mehl und Backpulver vermischen, über die Eier-Zucker-Masse sieben und sanft unterheben. Für den oberen Boden noch den Abrieb einer Bio-Orange hinzufügen.
Die Biskuitmasse glatt in der Form verstreichen und sofort backen. Beim Backvorgang die Tür des Ofens nicht öffnen!
Nach 20 bis 25 Minuten sollte der Boden fertig gebacken sein. Dafür die Stäbchenprobe machen. Zehn Minuten in der Form auf einem Kuchenrost abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf dem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Der Boden lässt sich nach der Kühlung nahezu krümelfrei schneiden. 

Tiramisu-Mascarpone-Creme:
Die Füllung muss zwei Mal zubereitet werden, damit die Creme für beide Torten ausreicht. Die Creme für die obere Torte wird mit Orangenlikör aromatisiert, die andere mit Mandellikör oder Bittermandel-Aroma.

Zutaten: 
4 Blatt Gelatine
250 g Quark
500 g Mascarpone
1 Fläschchen Bittermandelaroma (oder 3 EL Mandellikör)
1 Päckchen Vanillezucker oder 1 EL Vanille-Aroma oder das Mark einer Vanilleschote
100 g Feinzucker
200 g Schlagsahne
200 ml kalter Kaffee
4 EL Kaffeelikör

Variante mit Orange (für obere Torte genommen): 
4 Blatt Gelatine
250 g Quark
500 g Mascarpone
ca. 3 EL Orangenlikör (z.B. Grand Marnier)
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Feinzucker
200 g Schlagsahne
200 ml kalter Kaffee
4 EL Kaffeelikör
Konfitüre nach Belieben (Himbeer oder Erdbeere, möglich wäre natürlich auch Orangenkonfitüre)
wer mag, etwas Orangensaft zum Beträufeln der Böden

Zubereitung der Tiramisu-Mascarpone-Creme: 
Die Gelatine in kaltem Wasser etwa fünf Minuten einweichen. Den Quark, Mascarpone, den jeweiligen Likör, die Vanille und den Zucker miteinander verrühren.
Die Gelatine gut ausdrücken und in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
Drei Esslöffel von der Creme unterrühren, dann die angerührte Gelatine unter die Mascarpone-Creme rühren.
Die Sahne schlagen und unterheben.
Den Kaffee mit dem Kaffeelikör vermischen und die Böden jeweils damit beträufeln. Wer mag, kann die Böden der oberen Torte auch mit etwas Orangensaft beträufeln und sie mit fruchtiger Marmelade oder einer Fruchtcreme nach Wahl füllen.
Die Böden mit der Tiramisu-Creme füllen. Sollte die Creme noch zu weich sein, kann man sie vor dem Füllen für kurze Zeit kalt stellen, damit sie schon etwas anziehen kann.
Die Torten sollten nach dem Füllen möglichst über Nacht kalt gestellt werden, mindestens aber vier Stunden.

Amerikanische Buttercreme zum Einstreichen und zum Spritzen der Blüten: 
Zum finalen Einstreichen der Torten und zum Spritzen der Buttercreme-Blüten empfehle ich hier die echte amerikanische Buttercreme. Die Creme kann je nach verwendeter Butter weicher oder härter ausfallen - bitte haltet daher jeweils zusätzlich Puderzucker bereit, um die Creme durch die Zugabe von etwa doppelt so viel Puderzucker fester und damit spritzbarer zu machen. 
Zum Spritzen der Blüten sollte sie sehr fest sein. 
Zum Einstreichen der Torte reicht in jedem Fall das Verhältnis 1:1. Die Creme ist sehr süß - daher sollte man sie eher sparsam auftragen.
Ich habe das Rezept vier Mal zubereitet, hatte aber noch weitere Packungen Puderzucker und Butter in Reserve. Zwei Mal das Rezept habe ich fürs Einstreichen der Torte verwendet und nochmal zwei Mal das Rezept für die Blüten - dabei ist allerdings auch etwas Buttercreme übrig geblieben. Diese restliche Creme kann jedoch problemlos mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt oder aber eingefroren werden. 

Zutaten (für diese Torte muss das Rezept vervierfacht werden): 
500 g Butter (nur die beste Butter verwenden)
500 g Puderzucker (gesiebt)
Man kann die Creme auch mit Vanille-Aroma oder dem Mark einer Vanilleschote aromatisieren.

Zubereitung: 
Zimmerwarme Butter und Puderzucker in die Rührschüssel geben und so lange miteinander verschlagen, bis sie eine weißliche Farbe annimmt und steife Spitzen zeigt. Das dauert etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Eine Palette sollte darin stecken bleiben, dann ist die Konsistenz richtig fürs Spritzen der Blüten. Zum glatten Einstreichen der Torte darf die Creme so weich sein, dass sie gut streichfähig ist.

Die mit der Krümelkruste versehenen Tortenrohlinge werden final mit der amerikanischen Buttercreme eingestrichen und zum Überkrusten wieder kalt gestellt. 
Nach der Kühlung kommen Dübel in die untere Torte und die obere kann aufgesetzt werden.

Anmerkung: Selbstverständlich kann man auch eine andere Buttercreme verwenden - zum Beispiel die Swiss Meringue Buttercreme, wie ich sie bei meiner Zweifarbigen-Buttercreme-Torte verwendet habe. 

Für die Dekoration der Torte benötigt man: 

Cake Board von 25 cm Durchmesser
4 dickere Strohhalme als Dübel
Tortenpappe für die Rohlinge in den entsprechenden Größen (20 und 15 cm)
Tortendrehplatte
Winkelpalette
Palette

Teigkarte

Zum Spritzen der Blüten: 
Blumennagel mit mehreren vorbereiteten Backpapier-Quadraten
Spritzbeutel
Adapter
Lebensmittelfarben:
Buttercreme in sonnengelb
Buttercreme in hellbraun 
Buttercreme in dunkelbraun
Buttercreme in verschiedenen Grüntönen
Buttercreme in hellblau und dunkelblau
Buttercreme in weiß

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